Neues aus Plauen/Vogtladkreis

Verkehrswacht informiert zu Neuerungen im Straßenverkehrsrecht

Beim Monatstreffen der Diabetiker-Selbsthilfegruppe Plauen/Vogtlandkreis am 4. Februar 2026 im Restaurant des Möbelhaus Biller informierte Bernd Engler von der Verkehrswacht Vogtland e.V. die 11 Anwesenden zu Neuerungen im Straßenverkehrsrecht.
Eingangs sprach der Redner zu den Aufgaben der Verkehrsbehörde. Die Deutsche Verkehrswacht ist die älteste Bürgerinitiative, eine Vereinigung von Bürgern, die es zum Ziel hat, sich für mehr Sicherheit auf unseren Straßen einzusetzen. Sie feierte 2024 den 100.Geburtstag.
Aktivitäten der Kreisverkehrswacht sind unter anderem:
  • vorschulische Verkehrserziehung
  • Fahrradausbildung an Schulen
  • Verkehrserziehung in Grundschulen.
Zu den häufigsten Unfallursachen wurde unangepaßsste Geschwindigkeit, Vorfahrtsfehler mitunter auch Alkohol genannt. Den Hauptteil tragen junge Kraftfahrer sowie Senioren ab einen Alter von 75 Jahren.
Zu Neuerungen im Straßenverkehrsrecht wurden folgende wichtige Punkte näher erläutert:
Die Einhaltung eines Mindestabstandes beim Überholen von Radfahrern.
Beim Abbiegen ist grundsätzlich auf die Fußgänger zu achten.
Auf Parkplätzen gibt es kein Vorfahrtsrecht. Es gilt gegenseitige Rücksichtnahme
LKW sollten beim Rechtsabbiegen in Schrittgeschwindigkeit fahren.
Beim Überqueren von Bahnübergängen sollte nicht überholt werden.
Bei Parkplatzremplern sollten Daten ausgetauscht und ca. 20 Minuten gewartet werden, dann kann die Polizei verständigt werden.
Ausführungen zum Verkehrsrecht in Tschechien und deren Unterschiede zum deutschen Verkehrsrecht war ebenfalls Bestandteil des Vortrages.

Im Alter sicher leben

Im Alter ·sicher leben war das Thema des Vortrages zum Monatstreffen der Diabetiker-Selbsthilfegruppe Plauen/Vogtlandkreis am 4.März 2026 im Restaurant des Möbelhaus Biller.
Markus Meichsner von der Polizeilichen Beratungsstelle der Polizeidirektion Zwickau beriet die 12 Anwesenden in 45 Minuten umfassend zum Thema „Im Alter sicher leben“ und gab wichtige Verhaltensregeln.

Erster Schwerpunkt: Der Telefonbetrug inkl. Schockanrufe:

  • sich nicht unter Druck setzen lassen wenn etwas merkwürdig erscheint,Höhrer auflegen
  • am Telefon nicht über persönliche und finanzielle Verhältnisse sprechen oder Daten bekanntgeben
  • niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen geben.
  • alle Gewinnversprechen ignorieren
  • im Verdachtsfall die Polizei verständigen

Zweiter Schwerpunkt: Die Gefahren an der Haustür

  • keine Unbekannten in die Wohnung lassen
  • die Tür nur mit vorgelegter Türsperre öffnen und die Person vor dem öffnen der Tür genau ansehen
  • von angeblichen Amtspersonen den Dienstausweis zeigen lassen
  • Achtung vor Haustürgeschäften – nichts unterschreiben

Letzter Punkt: Gefahren unterwegs

  • keine großen Bargeldbeträge mitnehmen
  • Geld, Kreditkarten, Papiere immer in verschiedenen, verschlossenen Innentaschen der Kleidung körpernah tragen
  • die Geldbörse beim Einkauf nicht in die Einkaufstasche /-wagen legen
  • die Geldbörse beim Bezahlen nicht aus der Hand geben
  • die Handtasche im Restaurant oder Laden nie aus den Augen lassen
  • beim Autoparken keine Wertsachen im Fahrzeug liegen lassen
Vielen Dank!
Friedhard Schürer

Notarin schulte Selbsthilfegruppe

Die Selbsthilfegruppe Diabetiker Bad Düben konnte die Notarin, Frau Reinhold, aus Eilenburg für eine Schulung zum Thema „ Vollmachten“ gewinnen.

Dieses Thema war so Interessant, dass auch viele Gäste zur Schulung erschienen.

Frau Reinhold verwies darauf, dass Vollmachten entscheidend für Vorsorge (Krankheit/Alter) oder geschäftliche Stellvertretung sind. Wichtige Formen sind die Vorsorgevollmacht, Generalvollmacht und Bankvollmacht sowie Patientenverfügung und Testament.

Eine Bankvollmacht erlaubt Zugriff auf Konten und Depots.

Eine Vorsorgevollmacht ermöglicht einer Vertrauensperson, bei Geschäftsunfähigkeit (z. B. durch Demenz, Unfall) wichtige Entscheidungen (Finanzen, Gesundheit) zu treffen, um eine gesetzliche Betreuung zu vermeiden.

Eine Generalvollmacht umfasst alle Rechtsgeschäfte, die stellvertretend erledigt werden sollen.
Vielen war jedoch nicht bekannt, dass eine Schriftform grundsätzlich ausreichend ist, aber für bestimmte Handlungen (z. B. Immobilienverkauf) eine notarielle Beglaubigung oder Beurkundung nötig ist.

Für eine rechtssichere Formulierung empfiehlt sich die Vollmacht in notarieller Form. Auch ist die Anerkennung der Vollmacht im Rechtsverkehr gerade bei wichtigen Angelegenheiten bei einer notariellen Vollmacht deutlich höher, sodass sich die Kosten für die Errichtung einer notariellen Vollmacht durchaus bezahlt machen.

Eine gültige Vollmacht muss in jedem Fall Namen, Anschriften, Geburtsdaten von Vollmachtgeber und Bevollmächtigten sowie den genauen Umfang der Vollmacht enthalten.

Frau Reinhold appellierte an die Zuhörer, erstellen Sie Vollmachten, solange Sie voll geschäftsfähig sind. Wählen Sie jemanden, der Ihre Interessen vertritt. Beugen Sie Missbrauch durch klare Regelungen vor. Ein wichtiges Dokument für die Vorsorge im Krankheitsfall ist die Patientenverfügung.

Die Teilnehmer bedankten sich bei Frau Reinhold für die umfangreiche und hilfreiche Schulung mit einem Blumenstrauß und viel Beifall. Nach der Schulung stand die Notarin noch für persönliche Fragen zur Verfügung. Es war eine erfolgreiche Veranstaltung.

Wolfgang Batzke


 

Die Diabetiker-Selbsthilfegruppe Plauen/Vogtland unterwegs

Diabetikergruppe aus Hochfranken im Vogtland zu Gast

Am Mittwoch, den 7. Mai trafen sich die Diabetiker-Selbsthilfegruppe Plauen/Vogtland mit einer gleichnamigen Gruppe aus
Hochfranken/Fichtelgebirge im Restaurant des Möbelhaus Biller zum gemeinsamen Kaffeetrinken. In einer kurzen Ansprache zog Gruppenleiter Lothar Schrimpf Resümee zur Entwicklung der Diabetikergruppe aus dem Vogtland. Diese wurde im Jahr 1991 gegründet. Damals waren es 88 Mitglieder und heute sind es noch 33 Mitstreiter. Seit 2010 ist Lothar Schrimpf der Gruppenchef. Die Gruppe trifft sich in der Regel am ersten Mittwoch im Monat. Jährlich werden ein bis zwei Ausfahrten organisiert. Der Gruppenleiter informierte über die 900-jährige Geschichte der Stadt Plauen. Am Ende seiner Ausführungen übergab er den Gästen das Buch „900 Jahre Plauen“. Dies wurde dankend angenommen. In Zukunft sollen die Beziehungen beider Diabetikergruppen weiter ausgebaut werden

Besuch im Schloss Schönberg

17 Mitglieder, Angehörige und Freunde der Selbsthilfegruppe Diabetes Plauen/Vogtland unternahmen am Mittwoch, den 4. Juni einen Ausflug ins Obere Vogtland mit Abstecher nach Tschechien. Um 11.25 Uhr startete der Kleinbus der Firma Fiedler-Touristik in Plauen, Hohe Straße in Richtung B92. Während der Fahrt informierte Fahrer Thomas Fiedler zur Geschichte der Plauener Straßenbahn, zum Einsatz von E-Bussen im Plauener Stadtverkehr, sowie zu den gegenwärtigen und geplanten Baumaßnahmen an der B92 von Oelsnitz bis Bad Brambach. Die Fahrtroute führte an der B92 entlang bis Abzweig Bad·Brambach. Dann ging es über Plesna (CZ) nach Skalna zum Mittagessen beim Schnitzel-Franz. Nach dem deftigen Essen in Tschechien ging es zurück ins Obere Vogtland nach Schönberg. Hauptinhalt des kleinen Tagesausflugs war die etwa 90-minutige Führung durch das Schloss Schönberg. Pünktlich um 15.00 Uhr begann die Führung durch die einzelnen Etagen des Gebäudes. Dabei wurde die Nutzung der einzelnen Räumlichkeiten erläutert. Die Gruppe drang bis ins Dachgeschoss vor, wo zur künftigen Nutzung informiert wurde. In der ersten Etage des Schlosses befinden sich Fremdenzimmer auf Hotelniveau. Zu DDR-Zeiten war im Schloss zeitweise die Schule untergebracht. Der Aufenthalt im Schloss endete mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken im Café-Restaurant. Kurz nach 17.00 Uhr startete die Rückfahrt nach Plauen, wo alle eine Stunde später wohlbehalten ankamen. Besonderer Dank gilt dem Gruppenchef Lothar Schrimpf für die gute Organisation und dem Fahrer Thomas Fiedler für die sichere Fahrt und gute Ortskenntnis. Für alle die mit waren, waren es angenehme, erlebnisreiche und
schöne Stunden unter Gleichgesinnten.

Drei Vogtländer beim Sommerfest der Diabetiker-Selbsthilfe Hochfranken-Fichtelgebirge e.V. dabei

Auf Einladung der Diabetiker-Selbsthilfe Hochfranken-Fichtelgebirge e.V. nahmen am Samstag den 5. Juli drei Vogtländer am Sommerfest in der Festscheune des Café Blüte in Lorenzreuth, einen Ortsteil von Marktredwitz, teil. Für die musikalische Umrahmung des Nachmittages sorgte das Unterhaltungsduo „Die Glückspilze“. Lothar Schrimpf und Friedhard Schürer bekamen die Möglichkeit zum Drehen des Leierkastens, was sehr gut ankam. Dies wurde mit viel Applaus belohnt. Es folgten Grußworte vom Landrat des Landkreises Wunsiedel sowie dem Bürgermeister von Marktredwitz. Beide würdigten die Leistungen der Diabetiker-Selbsthilfe Hochfranken-Fichtelgebirge und wünschten für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg in der Arbeit. Ein weiteres Grußwort kam vom Lothar Schrimpf, dem vogtländischen Diabetikergruppenchef. Er bedankte sich für die Einladung und wünschte ebenfalls alles Gute und eine weitere gute Zusammenarbeit. Dankesworte kamen auch vom Diabetiker-Vereinschef Klaus Fiedler. Er überreichte den Vogtländern je ein Bildband vom Landkreis Wunsiedel. Die Diabetiker-Selbsthilfe-Gruppe Plauen/Vogtland und die Diabetiker-Selbsthilfe Hochfranken Fichtelgebirge e.V. wollen sich künftig in regelmäßigen Abständen treffen.

Friedhard Schürer


 

In der Fabrik der Fäden

Am Mittwoch, den 5. März besuchten 10 Mitglieder der Diabetiker-Selbsthilfegruppe Plauen/Vogtlandkreis die Fabrik der Fäden im Weisbachschen Haus in Plauen.

Bei einem Rundgang von ca. einer Stunde durch das Gebäude erfuhren die Teilnehmer von der Führerin Frau von Hagen viel Wissenswertes über die Entwicklung der Textilindustrie in der Region Vogtland. So hatte Plauen im Jahr 1912 rund 128 000 Einwohner – heute sind es noch 64 000.

Die Fabrik der Fäden zeigt markante Beispiele mechanischer Errungenschaften wie einen Zwirnstuhl, einen Einfädelautomaten sowie eine Großstickmaschine und stellt jene spezialisierten Arbeiter und Arbeiterinnen vor, die sie konstruierten bzw. an ihnen arbeiteten. Auch die Textilberufe wie Näherin, Sticker, Weber und Wirker wurden uns vorgestellt.

Ein kompletter Ausstellungsraum ist dem prominentesten hiesigen Textilprodukt gewidmet, der Basis weltweiter Anerkennung und lokalen Wohlstandes – der Plauener Spitze. Separat aufgearbeitet ist die Geschichte des Gebäudes in der sich die Fabrik der Fäden befindet sowie die Historie der verschiedenen Besitzerfamilien, die hier lebten und bereits seit vorindustrieller Zeit textile Produktion betrieben.
Am Ende des Rundganges bedankte sich der Gruppenleiter Lothar Schrimpf bei Frau von Hagen für die umfangreichen Ausführungen zur Geschichte dieser Einrichtung.

Friedland Schürer


 

Diabetiker-Selbsthilfegruppe Plauen Vogtland

Diabetikergruppe zu Besuch auf der Landesgartenschau in Bad Dürrenberg

15 Mitglieder und Freunde der Diabetiker-Selbsthilfegruppe Plauen Vogtland unternahmen am 8. Mai eine Tagestour nach Bad Dürrenberg, um die Landesgartenschau Sachsen-Anhalt zu besuchen.

Pünktlich 9.30 Uhr startete der Kleinbus der Fa. Fiedler-Touristik ab Plauen/Hohe Straße in Richtung Schleiz zur Autobahn A9. Die Tour führte auf der A9 bis zur Abfahrt Bad Dürrenberg. Dort angekommen um 11.30 Uhr ging es zum Mittagessen ins Restaurant „Zum Solezwerg“.

Die Solestadt Bad Dürrenberg mit ca. 12.000 Einwohnern liegt zwischen Leipzig, Halle und Weißenfels an der Saale. Salz, das „weiße Gold“, hat die Geschichte der Stadt bis heute geprägt. Das mit 636 Metern längste Gradierwerk Deutschlands, der Borlach- und der Witzlebenturm sowie das Gartendenkmal Kurpark legen davon ein beeindruckendes Zeugnis ab.

Nach dem deftigen Mittagessen hatte jeder die Möglichkeit, das Laga-Gelände auf eigene Faust zu erkunden. Manche nutzten die Gelegenheit zum Kaffee trinken. Besonderes Augenmerk fanden das Palmen- und Vogelhaus mit Garteninfotreff und die Blumenhalle. Auch eine Weinlaube mit Picknickplatz zog die Besucher an.

Um 16.00 Uhr hieß es dann Abschied nehmen von der Gartenschau und es folgte die Rückfahrt über die Autobahn. 17.35 Uhr kamen alle wohlbehalten in Plauen an. Es waren schöne Stunden unter Gleich­ gesinnten. Besonderer Dank gilt dem Gruppenleiter Lothar Schrimpf für seine gute Organisation und dem Fahrer der Fa. Fiedler­ Touristik für seine sichere Fahrt.

Zur Gesundheitsversorgung im Vogtlandkreis

Viel Wissenswertes zur Gesundheitsversorgung im Vogtlandkreis erfuhren die 11 anwesenden Mitglieder der Diabetiker-Selbsthilfegruppe Plauen/Vogtland bei ihren Treffen am 2. 0ktober im Restaurant des Möbelhauses Biller durch die Regionalkoordinatorin für gesundheitliche Versorgung Nicole Enders vom Gesundheitsamt. Nach statistischen Angaben ist Deutschland bei Gesundheitsausgaben weltweit auf Platz 3 in Europa sogar auf Platz 1.

Im Vogtlandkreis gibt es 6 Kliniken und ca. 390 ambulante Ärzte. Die stationäre Versorgung sei noch relativ gut. 48 Prozent der Hausärzte sind über 60 Jahre, somit ist der Versorgungsgrad sinkend. Knapp 7 Prozent der Ärztestellen sind unterbesetzt.Man rechnet im Jahr 2035 mit 35 Prozent unbesetzter Stellen. Aus medizinischen Fachberufen wie Krankenschwestern und Pflegekräfte sei eine Abwanderung zu verzeichnen. Bei der Fachkräftegewinnung will man langfristig schon bei der Berufsfindung Einfluss nehmen. Patientenströme sollen effektiv gesteuert werden, neue Versorgungs- und Behandlungskonzepte werden etabliert sowie mobile Arztpraxen. So soll im Oberen Vogtland künftig eine mobile Augenarztpraxis die Routineversorgung bei Diabetes ermöglichen.

Über eine Homepage „Ärzte fürs Vogtland“ plant man regelmäßiges Hausärztetreffen.

Am Ende des Vortrages gibt es ein trauriges Fazit: „Es gehen mehr Ärzte in Rente, als Studienab­gänge nachkommen!“

Friedhard Schürer


 

Ausflug der Diabetiker Selbsthilfegruppe

Es ist eine langjährige Tradition der Selbsthilfegruppe (SHG) im Monat Mai eines jeden Jahres unsere sogenannte „Fahrt ins Blaue“ durchzuführen. Über 20 Jahre freuen sich inzwischen unsere Mitglieder auf diesen Ausflug, da sie auch ihre Angehörigen und Bekannten mitbringen können.

Es wird allerdings immer schwerer, geeignete Ausflüge zu finden. Der Altersdurchschnitt unserer Gruppe hat über die Jahre zugenommen. Diese Tatsache müssen wir bei der Auswahl beachten, da einigen Mitgliedern das Gehen schwerfällt. Wichtig ist für unsere SHG, das unsere Mitglieder durch solche Ausflüge den sozialen Kontakt halten und aus dem „Alltagstrott“ herauskommen. Im Mai des Jahres 2023 besuchten wir das Musikhotel „Goldener Spatz“ in Jeßnitz. Unsere Gruppe wurde durch die beliebte Schlagersängerin und Dame des Hauses Angela Novotny empfangen. Sie unterhielt uns 60 Minuten mit ihrem schönen Programm.

In diesem Jahr fuhren wir nach Ölsnitz im Vogtland zum singenden Gastwirt Silvio Kuhnert ins Eventhotel „Zum grünen Baum“. Der Gastwirt ist auch durch Fernsehauftritte und mehrere CDs bekannt. Eine große Überraschung erlebten wir, als die Speisen und Getränke nicht durch Kellner an die Tische geliefert wurden, sondern durch Tisch-Roboter. Dies erlebten unsere Mitglieder zum ersten Mal und staunten über diesen Service. In einem 90-minütigen Programm stellte der Gastwirt seine Schlager vor. Die Darbietungen begeisterten uns. Gesprächsthema auf der Rückfahrt war nicht nur die schöne Veranstaltung, sondern auch das Erlebnis Tischroboter.

Wolfgang Batzke
Gruppenleiter


 

Sport-Kursstunde für Diabetiker-SHG Plauen/Vogtland

Zu einer Diabetiker-Sport-Kursstunde trafen sich 17 Mitglieder der Selbsthilfegruppe Plauen/Vogtland bei ihrer Zusammenkunft am 7. Februar im Restaurant des Möbelhauses Biller.

Unter Anleitung von Andrea Fritsch und Martin Rödel vom INJOI Sport- und Wellnessclub machten wir zu Beginn Übungen zum Aufwärmen, wie Armkreisen, Beinheben und Rumpfrotationen. In den folgenden 10 Minuten folgten Gleichgewichtsübungen, z. B. Festhalten am Stuhl bzw. der Wand und auf einem Bein stehen. Anstrengender wurden das Ausdauer-Kraft-Training mit dem Gummiband, Kniebeugen mit Gummiband um den Oberschenkel oder Wadenheben mit Gummiband unter den Füßen. Wenn es im Körper knackt, sei die Welt noch in Ordnung, meinte Trainingsleiter Martin Rödel. Es folgten Beinbeuger-und Wadendehnung. Zum Abschluss, nach ca. 75 Minuten!!!, gab es noch für eine Minute Entspannungsübungen wie tiefes Atmen und Entspannung aller Muskeln.

Abschließender Hinweis: Nach dem Training gilt es, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und den Blutzuckerspiegel zu überwachen.

Friedhard Schürer


 

Diabetiker-Selbsthilfegruppe Plauen/Vogtland

Sicher leben im Alter

Zum Treffen der Diabetiker Selbsthilfegruppe Plauen/Vogtland am 2. November 2022 im Mehrgenerationshaus sprach Markus Meichsner von der Polizeidirektion Zwickau ausführlich zum Thema
„Sicher leben im Alter“. Eingangs des Vortrages machte er auf die Gefahren an der Haustür, Gefahren am Telefon, Gefahren unterwegs und auf die Gefahren im Internet aufmerksam.
Als Beispiele bei den Gefahren an der Haustür wurden unter anderem Vortäuschen einer Notlage oder persönlicher Beziehung, Betrug durch falsche Polizisten, sowie Haustürgeschäften genannt. Man sollte keine fremde Person in die Wohnung lassen, vorallem sollte man misstrauig bleiben.
Bei Gefahren am Telefon stehen an erster Stelle die Schockanrufe, falsche Ge­winnversprechen, falsche Bankmitarbeiter oder Polizeibeamte. Wird man von solchen Anrufen konfrontiert, sollte eine Vertauensperson angerufen werden. Aber auf keinen Fall auf die Gespräche einlassen, so der Polizeibeamte.
Weiterhin wurde darauf hingewiesen, wie schütze ich mich vor Taschen- und Trickdiebstahl. Die Handtasche immer innen am Körper tragen, wurde
im Vortrag betont.
Man sollte nichts sichtbar im Auto liegen lassen, um einem Diebstahl auf einem Parkplatz vorzubeugen.
Beim Geldabheben gilt grundsätzlich die PIN abzudecken, hieß es am Ende des einstündigen Vortrages.

Viele Tipps zum Schutz vor Abzocke

Viele Tipps zum Schutz vor Abzocke gab beim Treffen der Diabetiker­Selbsthilfegruppe Plauen/Vogtland am 6. September 2023 im Mehrgenerationshaus von der Leiterin der Verbraucherzentrale in Plauen Jasmin Trautloft.
Eingangs nannte die Rednerin Themen, zu welchen die Verbraucherzentrale Beratungen anbietet. In einem ersten Schwerpunkt des Vortrages wurden Abzockmaschen per Telefon aufgezeigt.
Wie kann man sich davor schützen:
Keine persönlichen Daten wie Kontonummern, Kartennummern angeben
kein Geldbetrag überweisen und keine kostenpflichtigen Nummern zurückrufen.
Bei Telefongesprächen das Wort Ja vermeiden.
Treten telefonische Belästigungen auf, kann man Anzeige bei der Polizei vornehmen.
Bei Schockanrufen gilt es Ruhe zu bewahren und sofort aufzulegen. Dann sofort eine Vertrauensperson anrufen.
Erhält man unberechtigte Mahnbescheide, auf diese sollte auf jeden Fall reagiert werden. Weiter wurde zu Beispielen von Gefahren im Internet informiert.
Es sollten keine Links von Unbekannten geöffnet werden. Mit Ausführungen über acht Regeln für Passwörter endete der einstündige Vortrag mit den Worten „Aufmerksam bleiben“
Friedhard Schürer

Diabetikergruppe in Oberwiesenthal

36 Mitglieder und deren Angehörige der Diabetiker-Selbsthilfegruppe Bad Düben waren am 23. Mai in Oberwiesenthal. Im Rahmen unserer jährlichen Ausflugsfahrt fuhren wir in das Konzerthaus „Schuppen“. Dort angekommen, wurden wir herzlich durch das Arzgebirgsmad`l mit einem Glas Sekt begrüßt. Auf das Spargelessen haben sich alle schon während der Busfahrt gefreut. Es hat hervorragend gemundet.

Da wir bis zum Beginn des Unterhaltungsprogramms noch Zeit hatten, unternahmen wir einen Spaziergang zum Markt von Oberwiesenthal. Glücklicherweise hatte der Regen zu diesem Zeitpunkt aufgehört, die Sonne lies sich blicken und es war angenehm.

In froher Erwartung auf das Programm gingen wir zum „Schuppen“ zurück. Das 90-minütige Unterhaltungsprogramm gestaltete der „Singende Wirt“ und das „Arzgebirgs-Mad`l“. Der Wirt und das Mad`l sind übrigends Vater und Tochter. Mit erzgebirgischen Volksliedern und bekannten Schlagern gestalteten uns beide einen sehr schönen Nachmittag. Die herzliche Atmosphäre nutzten unsere Mitglieder und Angehörige zum Mitsingen, zur Polonaise und einige sogar zum Tanzen.
Nach diesem Programm gab es Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Gegen 16:30 Uhr ging es auf die Heimreise. Auf der Rückfahrt schwärmten alle über diesen schönen Tag und lobten die Organisation dieses Ausflugs. Gegen 19:30 kamen wir wohlbehalten zu Hause an. Es waren für alle schöne und unvergessliche Stunden. Gerade für Senioren zeigte sich, wie wichtig ein solcher Ausflug ist.

Ein großer Dank gilt unserem Fahrer Lutz von Geißler Reisen für seine sichere Fahrt und seine Informationen während der Fahrt.

Wolfgang Batzke


 

Diabetikergruppe im Nachbarland Tschechien unterwegs

18 Mitglieder und Angehörige der Diabetiker-Selbsthilfegruppe Plauen/Vogtland waren am 3. Mai im Nachbarland Tschechien unterwegs.

Ein Kleinbus der Firma TF Touristik startete um 9.30 Uhr in Plauen Hohe Straße mit der Diabetikergruppe in Richtung Staatsgrenze. Die Fahrtroute führte über Oelsnitz/V., Adorf auf der B92 bis Voltanov dann weiter durch Frenzenzbad, vorbei an Eger bis zur Pension Kladska im Kaiserwald. Dort erwartete die Teilnehmer ein schmackhaftes Mittagessen. Danach ging die Fahrt weiter nach Bad Königswart zum Besuch des Schlosses Metternich.

Bei der einstündigen Schlossführung erfuhren die Vogtländer viel Wissenswertes zur Schlossgeschichte, vor allem wer dort gelebt hat.

Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken im Schlosscafé ging es gegen 16.00 Uhr auf die Heimreise. Auf der Rückfahrt lernten die Vogtländer noch ein Stück tschechische Autobahn kennen.

Kurz nach 17 Uhr kamen alle wohlbehalten in Plauen an. Es waren für alle unvergessliche schöne Stunden.

Einen besonderen Dank gilt dem Fahrer Thomas Fiedler für seine sichere Fahrt und seine Informationen zur Umgebung, was alle begeisterte.

Zum guten Gelingen des Tagesausfluges trug die gute Organisation des Gruppenleiters Lothar Schrimpf bei – Vielen Dank!!

Friedhard Schürer